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Tommy Lee

Rückblickend würde Tommy Lee wohl sagen, dass seine Liebe zur Musik ihre Wurzeln bereits in der Kindheit hat. Er merkte sich Liedtexte nach zweimal hören und konnte diese dann auch fehlerfrei wiedergeben. Und das tat der kleine Mann auch bei jeder Gelegenheit. Ein Tennisschläger, eine Pfanne … alles wurde zur Gitarre umfunktioniert und mit einer Bürste oder einem Haarspray als Mikrofon wurde jeder Auftritt ein Highlight.

Tommy war von Anbeginn an vom Rhythmus des Rock‘n Roll infiziert: Jerry Lee Lewis, Elvis, Buddy Holly und all die anderen Großen des Rock’n Roll erzeugten bei ihm dieses spezielle Kribbeln in der Magengegend. Das Erlernen der Gitarre im Rahmen eines Schulfreifaches wurde allerdings schnell wieder beendet, da Zupfmuster und trockene Theorie den sehr ungeduldigen, jungen Tommy wenig befriedigten.

Die ersten Bühnenerfahrungen sammelte Tommy, damals schon unter dem Künstlernamen Tommy Lee, als Elvis Imitator Anfang der 1990er Jahre. Dass seine musikalische Karriere allerdings nicht in Richtung eines Halbplayback-Elvis-Imitators verlaufen sollte, war Tommy von Anbeginn an klar.

Mit 18 lernte Tommy dann auch Gitarre spielen. Es waren magische Worte, welche Tommys Einstieg bedeuten sollten: „DU STEHST AUF ROCK‘N ROLL? ICH ZEIG DIR DREI AKKORDE UND DAMIT KANNST DU HUNDERT ROCK‘N ROLL LIEDER SPIELEN!“ Das war der Tag, an dem Tommy die Akkorde A, D und E erlernte. Der Rest war jahrelange Neugier und die aufrichtige Liebe zum Instrument. Nach diversen Bandprojekten von 2000-2003 konzentrierte sich Tommy Lee auf seine Solokarriere.

Zu dieser Zeit notierte Tommy auch die ersten Gedanken zu eigenen Liedtexten, die er nach und nach auf der Gitarre selber umsetzte. Tommy Lee sieht sich in der Tradition der Liedermacher und Geschichtenerzähler, die einst von Dorf zu Dorf zogen und die Geschichten ihrer Reisen mit den Bewohnern teilten. Seine eigene Art, einen musikalischen Abend zu gestalten, führte zu unzähligen Auftrittsanfragen und Tommy durch viele Städte in Österreich, Deutschland, Ungarn und der Schweiz. Auftritte mit Bill Haleys Comets, mit Elvis‘ Bassisten Jerry Scheff, mit Shakin‘ Stevens und auch im Vorprogramm von Queen kann Tommy Lee mittlerweile vorweisen. 

2015 und 2016 zog Tommy Lee mit einer der wichtigsten österreichischen Newcomer-Bands, nämlich Seiler & Speer, als Toursupport (unter anderem am Donauinselfest und am Novarock) durch Österreich, Deutschland und die Schweiz – und veröffentlichte sein erstes eigenes Album: „WIENeigebor’n“! Prädikat: 100% authentisch!

Denn er serviert Geschichten aus dem Leben, in die jeder Zuhörer eintauchen kann, weil er sie wohl schon selbst so erlebt hat. Ihn erwarten keine Pink-Cadillac-Jukebox-Songs und auch kein Heart-is-on-Fire-Tralala, sondern Wiener Dialekt gepaart mit stampfendem Rock’n Roll! Die Texte führen das Publikum direkt hinein in enge, kopfsteingepflasterte Gasserl, Hinterhofstiegen, zu den Halbweltlern und den Wiener Raunzern. Der Herr Hofrat und der Sandler – Tommy Lee macht keinen Unterschied! Trotzdem kommen die Lieder “von unten” und richten sich gerne gegen die feine Gesellschaft und selbsternannte Elite.

Echter Strizzi Rock’n Roll also, aber das alleine wäre als Beschreibung zu kurz gegriffen: Ein Abend mit Tommy Lee verspricht eine mitreißende Expedition durch die Genres, die sozialen Schichten, die Zeit … den roten Faden spinnt einzig der Wiener Dialekt und die Wiener Seele. Rotzig frech, wienerisch morbid und scharfkantig wird der Gesellschaft ein Spiegel vorgehalten – ohne zu verurteilen. Neben dem aktuellen Programm kommen natürlich auch die über die Jahre gewachsenen Klassiker von Tommy Lee nicht zu kurz. 

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